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THE FRIGHT – Born To Be Dead

| Januar 16th, 2010

the-fright-e28093-born-to-be-deadhttp://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/01/the-fright-e28093-born-to-be-dead.jpg 150w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(CD, Contra Light Records)
„Born To Be Dead” ist das dritte Album des Horrorpunk-Trios The Fright aus Thüringen. The Fright werden generell viel gelobt und als dunkler Stern am Horrorpunk-Himmel angepriesen. Zu recht, wie sich bald herausgestellt hat. Sogar Kollege Bocky verliert nur lobende Worte. Ganz blöd ist er auch nicht. „Born To Be Dead” ist ein dichtes, kompaktes Album mit packenden Melodien, düsteren Klängen, die manchmal wie ein zusammengestückelter Zombie aus Samhain, Alice Cooper, Hardrock, Haarspray-Rock und Sisters Of Mercy erinnern. Die Stücke sind druckvoll und sauber arrangiert, ohne überproduziert zu sein. Die Texte ausgefeilt. Wenn man’s verwest oder blutig mag, ist die musikalische Schlachtplatte direkt zum Verzehr zu empfehlen. Insgesamt: Horrorrock mit viel Theaterschminke und Ideen. Düster, düster, druckvoll. Es ist angerichtet. Igor Frost

(CD, True Rebel + Ril Rec)
Nen gemeinsamen Labelsampler zu produzieren ist natürlich nicht die dümmste Aktion. Schließlich kost‘ das nur die Hälfte! Wenn dann noch die Bands halbwegs zusammen passen, na dann dürfte der Drops gelutscht sein und los geht’s: Smalltown Riot, Radio Dead Ones, Nonstop Stereo, The Detectors, Karate Disco, Highschool Nightmare. Wie man sieht alles Halbschwergewichte mit dem Potential und Hang zu Größerem! Insgesamt kommt das kleine silberne Ding auf 26 Songs, wobei man sich, nachdem man Adam Riese bemüht hat, denken kann, dass oben genannte Kapellen nicht alle sind, die hier vertreten sind. Bocky

destructors-666-e28093-quiznam-vigilo-vigilohttp://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/01/destructors-666-e28093-quiznam-vigilo-vigilo.jpg 169w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(CD, Rowdy Farrago)
Sicher gibt es nur wenige Kapellen, die genauso verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, wie diese Engländer hier. Denn in welchen kurzen Abständen die Tonträger produzieren, ist unglaublich. So manch ein Milchbauer wäre froh, er hätte eine Kuh, die nur halb so ertragreich wäre! Trotzdem ist das vorliegende Teil erst die dritte EP der erst seit 2005 bestehenden Band, denn bisher gab es gefühlte 63 Split-CDs. Nicht alle der darauf gepressten acht Titel sind Eigenkompositionen, „Control Me“ ist von The Vindicates und „Identity“ von den X-Ray Spects, das großartig umgesetzt wurde. Der Rest der Scheibe gefällt mir nicht so, weil der Doublebass viel zu oft zum Einsatz kommt. Positiv ist der ausgeprägte englische Akzent in der Stimme des Sängers. Bocky

V.A. – Saints And Sinners

| Januar 16th, 2010

sascd865(CD, Wolverine Records)
Der neue Label-Sampler von Wolverine Records ist da. 21 Songs mit einem bunten Querschnitt, was das Label zu bieten hat: Billy, Ska, Punk, Horrorpunk, Swing, Punk’n’Roll und Americana. Wolverine hat einige klasse Bands aus all diesen Bereichen unter Vertrag. Auf der CD befindet sich jeweils ein Stück von The Ripmen, Rumble Club, Gutter Demons, Out Of Luck, Mike Zero, Hybrid Children, Turbonegra, The Clerks, The Spookshow, The Spook, Sarah Blackwood, Pinkspots und der Hutklub, Francine, Booze Brothers, Helldriver, Sewer Rats und Johnny Rocket. Wolverine hat vier neue Bands am Start. Die Strawberry Blondes mit Rancid-Punk, die schrägen Rämouns (Beach Boys covern Ramones), Wyldfire, die Rockabilly-Auskopplung von V8 Wanker-Lutz Vegas und Pipes And Pints (Dropkick Murphy-Rip Off mit viel Potential). Kann man nicht viel falsch machen, kostet außerdem nicht viel. Igor Frost

SPLIT – Stern

| Januar 16th, 2010

stern(7″, Majorlabel)
Minisampler mit Beiträgen von Gehirn.Implosion, Carsten Vollmer und dem EA80- Seitenprojekt Serene Fall. Letztere sind mit ihrem melancholischen Wavepoppunk nicht allzuweit vom Gladbacher Ungeheuer entfernt, allerdings etwas powervoller, straighter und außerdem auf angelsächsisch vorgetragen. Kann was. Ganz im Gegensatz zu dem nervigen Elektrogefrickel von Herrn Vollmer und Gehirn.Implosion, die ihr Erzeugnis zu allem Elend auch noch als „Dark-Emo-Noise“ bezeichnen. Sorry, vielleicht bin ich ja einfach zu alt für die Scheiße, aber die „Songs“ der beiden Letztgenannten sind für meine Ohren kaum vom Frequenzlärm bei der Radiosendersuche zu unterscheiden. Da hör ich wirklich lieber dem Wäschetrockner zu. Die bebrillten Noise-Nerds werden’s aber garantiert abfeiern, keine Sorge. Snitch

rpr_smallhttp://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/01/rpr_small.gif 180w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />Gerade hab ich das Interview mit Sven Bock vom Plastic Bomb im Punkrockers Radio Podcast gehört und bin schwer begeistert. Verdammt informativ und angenehm zu hören.
Timo lockt durch intelligente Fragen Insider-Wissen aus dem Kerl, dass es ein Freude ist.

Punkrockers Radio

Plastic Bomb

Punkrockers Radio Podcast

MP3-Download (55 MB)



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