Archiv für Interessantes

Inside Artzine #13

| Oktober 27th, 2009

inside-artzine-13http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/inside-artzine-13-287x400.jpg 287w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/inside-artzine-13.jpg 336w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A4, 40 Seiten, 5 Euro + Porto, www.inside-artzine.de )
Fuck Art Let’s Kill. So das Motto zum Artscum. Mit „Wir müssen den Untergang der Menschheit noch beschleunigen, sonst machen wir immer mehr kaputt.“ wird im Editorial ein Kneipenbesucher zitiert. Das Heft soll laut Herausgeber seinen Beitrag dazu leisten. Und das in der üblichen Machart: Texte, Collagen, Fotos, Bilder usw. Mal gefällt’s mehr, mal weniger. Der Trend geht aber zum „mehr“. Man ist aber schnell durch, doch für den Untergang sollte das auch reichen. HH

Taugenix #9

| Oktober 27th, 2009

taugenix-9http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/taugenix-9-281x400.jpg 281w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/taugenix-9.jpg 600w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A4 + CD, 68 Seiten, 3 Euro + Porto, PF 3530, 29235 Celle)
Vor mir liegt mein erstes Taugenix-Fanzine, die Ausgabe 9. Shame on me, ich wollte mir doch schon vor einiger Zeit ein eigenes Bild vom „schlimmen Deutschpunkblatt“ machen. Zu oft habe ich von anderen gehört wie schlimm Nix gut-Bands sind… und nun noch ein Zentralorgan des Labels mit den schlimmen Bands! Jetzt hat es sage und schreibe 9 Ausgaben gedauert und erst jetzt kann ich mir ein Bild von dem teilweise bunten Din A 4er machen. In anderen Fanzines las ich jetzt immer wieder relativierende Meinungen zu der vorher viel beschworenen Zeitung, da hieß es dann: „gar nicht so wild, so schlimm ist das gar nicht, eigentlich sogar gut …“ Ich will ja schön subjektiv sein und darum kann ich nach der Lektüre sagen, dass mir das Taugenix keine schlaflosen Nächte beschert, mich aber tadellos unterhält. weiterlesen →

Plastic Bomb #67

| Oktober 27th, 2009

plasic-bomb-67http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/plasic-bomb-67.jpg 170w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A4 + CD, 80 Seiten, 3,50 Euro + Porto, www.mailorders.de )
Haha, alleine das Cover macht das Heft kaufenswert. Endlich bekennt man sich dazu, die Bravo unter den Punkzeitschriften zu sein und hat ein sonniges Titelblatt, welches seinesgleichen in bunt sucht! Inhaltlich muss ich aber leider von einem Sommerloch reden. Lediglich Helge ist mit RF7 auf gewohntem Niveau und Ronja hat ein sehr tief schürfendes Gespräch mit Marc von 2nd District. Ansonsten interessiert maximal die Rubrik Anders leben und Punk in Mittelamerika. Der Rest ist ganz arg unterm Durchschnitt, wobei wenigstens Farin Urlaub noch für diverse vernünftige Antworten herhält. Aber was sollen vierseitige Artikel über Deutschpunkklassikeralben oder ein zweiseitiger Anleser für ein Buch, wenn in der Mitte auch noch ein Poster ist? Hoffentlich wird’s bald wieder kälter und die Bomber wissen mehr mit sich anzufangen! Bocky

Young & Distorted #4

| Oktober 27th, 2009

young-distorted-4http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/young-distorted-4.jpg 600w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A5 + CD, 72 Seiten, 2 Euro + Porto, www.provinzpunk.at )
Gleich auf den ersten Blick hat mir die nunmehr vierte Ausgabe des Young & Distorted-Zines aus Österreich sehr gut gefallen. Feines Cover, feines Layout, durchweg schwarzweiß auf fast schon zu dickem Papier gedruckt. Auch auf den Inhalt war ich nach dem ersten Durchblättern mehr als gespannt. Also schnell die Backen aufgeblasen und so lange gedrückt bis ich zu einem ausdauernden Gang zum Scheißhaus bereit war. Mit einem „Lebewohl bis Übermorgen“ verabschiedete ich mich von meiner geliebten Familie. Schnell war dort klar, dass Smart Alex das Y&D, außer ein paar Gastbeiträgen, mittlerweile fast im Alleingang macht. Auch er selbst beklagt sich im Vorwort über Demotivation und Schreiblethargie, aber irgendwie soll es wohl trotzdem weitergehen, so ungewiss die Zukunft auch ist. Kommen wir zum Inhalt: Interviews gibt’s mit den Tight Finks aus der Schweiz, Frankenstyle (77er Punkrock aus dem Land der Schluchtenscheißer), Ciurma Skins (mit denen man sich vor allem über ihre Heimat Sardinien „unterhält“), der Schweizer Wrestlerin Amy Cooper (Ahh, mal was anderes), The Incredible Staggers (60s Garage trash Rock’n’Roll aus Graz) und Determination (Seewinkel Hardcore). Eigentlich eine sehr interessante Mischung, aber irgendwie ist es größtenteils doch so, dass die Interviews recht oberflächlich bleiben. weiterlesen →

RANCID – Let The Dominoes Fall

| Oktober 27th, 2009

rancid-e28093-let-the-dominoes-fall(CD, Epitaph)
Rancid haben knapp sieben Jahre auf den Nachfolger der „Indestructible“ warten lassen. Da spielte sicher die Krankheit von Gründungsmitglied und Bassist Matt Freeman eine Rolle. Und die Neben- und Soloprojekte von Tim Armstrong und Lars Frederiksen. Und es blieb eine Menge Zeit, um ein umwerfendes Album zu stricken. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen und die reifen auch nicht wie Käse. Tim Armstrong und seine Buddys, darunter unter anderem Soul-Legende Booker T an der Hammondorgel bei „Up To No Good“, Greg Graffin im Background, Brett Gurewitz als Produzent, Lars Frederiksen, Matt Freeman und der neue Drummer Branden Steineckert (ex-THE USED) haben variationsreiche Songs ohne den ausschlaggebenden Bumms geschaffen. weiterlesen →

RADAU AG – Stempel drauf

| Oktober 27th, 2009

radauaghttp://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/radauag-297x300.gif 297w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2009/10/radauag.gif 500w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(CD, Contra Rec)
Spaß, Freiheit und Altbier: Musik aus dem Rheinland macht irgendwie immer Freude. Hier steht der Ernst ganz hinten an. Obwohl es manchmal ganz schön rebellisch zugeht, lassen sich die vier Rheinländer von niemandem in die Suppe spucken und feiern das Leben, allem voran sich selbst! Kay

feinesahnefischfiletcover_nurfront(CD, Diffidati Records)
Nun, wenn ich was aus Meck-Pomm erwarte, dann auf jeden Fall keine Ska-Punk-Band mit so ’nem Namen. Genauso ungewöhnlich im Vergleich zur Mucke sieht einer der beiden Sänger aus. Denn der bedient eher das Klischee des tumben, latent rechten Vollhonks aus dem hohen nordöstlichen Teils dieses Landes. Dieser „Vorteil“ kommt ihm aber sicher nicht unrecht, wenn ich mir anhöre, wie offensiv die Band mit dem täglichen Problem Rechtsradikalismus umgeht. So gesehen ist es auch schon wieder verwunderlich wie positiv die Scheibe ausgefallen ist und freue mich, dass die vakante Lücke, die No Respect vor Jahren hinterlassen hat, jetzt wieder besetzt ist. Denn kurz gesagt machen FSF politisch motivierten Ska-Punk mit ’nem klasse Hang zur Party. Bocky



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