(CD, ANR Music&More)

Was für ein Brett! Die Band aus Russland bringt mit ihrer neuen Platte, die übersetzt soviel wie „Unsere 14 Wörter” heißt, mächtig Schwung in den Laden. In den ersten zwei Dritteln bekommt man ziemlich fetten Hardcore-Sound um die Ohren, danach wird es punkiger und mit dem Stage Bottles-Cover „Sometimes antisocial …” sogar etwas skinhead-like. Gegen Ende hin verausgaben sich die Russen sogar noch etwas in der elektronischen Richtung, also Abwechslung pur und das sehr gut gelungen. Zuschlagen! Kay


(CD, Sunny Bastards)

Das zweite Album der Münchner, deren Bandname Schlimmes vermuten lässt. Doch der Inhalt weiß zu gefallen. Oi!-Musik mit Stil und Tradition, wie man es von deutschen Skinhead-Bands nur selten sieht und hört. Elf Songs, die ohne Kompromisse reinknallen und bis auf zwei Lieder auf Englisch gehalten sind. Unbedingt reinhören! Kay

(CD, Crazy United Records)

30 Jahre OHL und immer noch im Widerstand – gegen wen eigentlich? Ich glaube, das wissen die Jungs selbst nicht so genau. Auf jeden Fall hat der Hass auf Religion verschiedenster Kulturen ein neues Ausmaß angenommen, und so hämmert Sänger Deutscher W. mit seinem monotonen Sprachgesang seine Texte in Begleitung aggressiver Musik in die schlechte Welt hinaus. Manchmal fragt man sich, ob der Typ selbst nach seiner Schulzeit noch in die Kirche musste. Sehr fragwürdig! Kay

V.A. – United Skins

| Februar 28th, 2010

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(CD, Mad Butcher Records)

Ein 100% purer Skinhead-Sampler, den die Welt so nicht gebraucht hätte. Schlauerweise hat man sich Bands wie Los Fastidios, Brixton Cats oder Stage Bottles ins Boot geholt, um dann zahlreiche Kapellen rund um den Globus, die mehr schlecht als recht rüberkommen, auf einem Sampler zu vereinen. Finger weg! Kay