Die Hamburger Kapelle Skankshot präsentiert ihre neue EP und bietet diese auch direkt als freien Download an. Schneller abwechslungsreicher Ska-Punk, der punkig genug ist, um nicht wie so manch andere Skarnevalsband zu nerven. Geht vom Niveau in Richtung Distemper, Citizen Fish. Die Bläser erinnern an Bregovics Balkan Beat. Also alles in allem: Sehr empfehlenswert!

Das Ganze gibts zum freien Download (z.B. hier) unter einer Creative Commons BY-NC-SA Lizenz.

Zusätzlich zu den Downloads bringen Skakshot das Ganze auch als Tape raus. Die Teile gibts für 2€ dann erstmalig am 25.02.12 beim Viva Con Ska Punk in Hamburg zu erstehen.
Wer Lust hat, die neuen Songs live zu hören, sollte einfach die Band einladen!
www.skankshot.de

http://soundcloud.com/skankshot

Auch dieses Jahr feiert das Plastic Bomb-Fanzine, die Fachzeitschrift für Punker und Straßenköter, sich selbst und lädt herzlich ein. Mitfeiern werden unter anderem auch folgende Bands:

18:00 Napoleon Dynamite
19:00 Franz Wittich
20:00 Modern Pets
21:00 Scheiße Minelli
22:00 Razzia
23:00 The Kids
24:00 Toxoplasma

Beginn: pünktlich 18 Uhr / Eintritt: 9 Euro
Vorverkauf: gibt es nicht! ist uns zu stressig. Wer sich Karten zurücklegen lassen möchte, um ganz sicher reinzukommen, schreibt eine Email an micha@plastic-bomb.de Ihr müsst die Karten dann bis spätestens 20 Uhr an der Abendkasse abholen!

Rahmenprogramm: Punk-Quiz, Trash Tombola, Infostände, Plastic Bomb Plattenstand, Bowle, veganes Essen.

Druckluft Oberhausen

Twisted Chords
In der Info zu dem Album versucht Labelboss Tobi den Sound der Band auf verschiedene Arten zu beschreiben, weil die Band nicht ganz unbekannt sein sollte, aber sich ihre Musik schon etwas geändert hat. Ich würde mal sagen, für mich hört sich das insgesamt nach Post-Hardcore an. Sprich sowohl die Attitüde, die Inhalte und die Basis der Melodien sind schon noch HC, aber insgesamt gehen die Tracks einen Schritt weiter. Für mich mache ich das vor allem an den Texten fest, die sozusagen von einem Mitt-Dreißiger sind oder zumindest sein könnten. Sprich man sitzt etwas zwischen den Stühlen und weiß gerade weder ein noch aus. Punk ist nicht mehr so spannend wie es einmal war, die Lust auf was neues Aufregendes ist da, aber man weiß nicht wohin mit der Energie. Oder so ähnlich. Bocky

13.8. THE SIOUX, TELECOMMANDE +TAKE DEATH

THE SIOUX – punx aus metz
spielen schnellen melodischen punk/hc und hören sich an, als würden sie eher aus skandinavien (mashysterie, gorilla angreb etc…), als aus dem beschaulichen metz kommen.

http://jjats.free.fr/

TELECOMMANDE (punk/Lyon)
drum computer + gitarre = heiden spaß !
> http://6128frustration.blogspot.com/

TAKE DEATH
junge Hardcore Band aus Karlsruhe

Mehr Infos: http://y-a-e.blogspot.com


Folge 521: Zu Gast waren Emre, Berten, Marcel, Richy und Sascha
von Kommando Petermann

Songliste: Interpret, Titel, Album
Kommando Petermann — Jingle Hiroshima-Park — Jingle 2011
Kommando Petermann — Aachener Weiher — Angst & Sehnsucht
Kommando Petermann — Unendlich Banal — Angst & Sehnsucht
The Local Spastics — Rot — Daily Routine
Kommando Petermann — Ich Dich Auch — Angst & Sehnsucht
Die Lokalmatadore — Herz aus Gold — Punk Weihnacht
Abbruch Ensen — Schade daß du so scheiße aussiehst — Demo
Selfmade Millionaires — Wir sehen halt besser aus — Fordern zum Wettstreit
Kommando Petermann — Valeska — Angst & Sehnsucht
Rodeo Clown — Little Tricks Many Cracks — Shit
Kommando Petermann — Geh Wie Der Undertaker — Angst & Sehnsucht

Tipp fürs Wochenende: 9. Mannheimer Biermarathon

Play

(CD, Southern Records)
Scheinbar konnten sich die Befürworter (vor allem Penny Rimbaud, Gee Vaucher und Steve Ignorant) der Wiederveröffentlichungen mit den Gegnern (Pete Wright, Phil Free, Eve Libertine) einigen und die remasterten Aufnahmen der Mitbegründer des DIY können nun endlich in einer fast unglaublichen Qualität erscheinen. Und was soll ich euch sagen, meine lieben Brüder und Schwestern, Crass sind auch nach über 30 Jahren unfassbar intensiv. Das Album hat so viel Atmosphäre von Wut und eben ausbrechendem Zorn, dass es nicht verwundert, dass Crass in vielen Belangen, die Punk ausmachten, das Maß aller Dinge sind. Crass waren und sind nämlich für einige grundlegende Veränderungen sowohl im Musikbusiness als auch der Kunst verantwortlich. Sucht man nach den Wurzeln von DIY oder dem für mich als Laien unbeschreiblichen Stil des Artworks landet man unweigerlich bei den Politpunks der damaligen Kommune im sagenumwobenen Dial House, in dem Mastermind Penny Rimbaud heute mit 65 Jahren immer noch lebt. Diese Truppe war maßgeblich an einer Revolution beteiligt, die man bis dato nicht kannte. Fuck Corporate Bullshit war keine leere Phrase, sondern ein tatsächlich gelebter Stil neben dem idiotischen Mainstream. Egal wie lange ich jetzt noch mit Superlativen um mich werfe, in diesen kurzen Worten werde ich nicht dem gerecht, worüber andere mehrere Bücher geschrieben haben. Wer auch nur ansatzweise etwas von Selbstbestimmung hält und deren Anfänge besser verstehen will, kommt hieran sowieso nicht vorbei! Bocky

DUMBELL – Death Ray

| Juli 12th, 2011

(CD, No Solution Records)
Drei Jahre lang war Dumbell-Mastermind Paul Grace krankheitsbedingt weg vom Fenster. Es scheint ihn wirklich ernsthaft gebeutelt zu haben – nicht von ungefähr kommt der Albumtitel „Death Ray“. Jetzt sind Dumbell zurück auf den Brettern, die die Welt bedeutet. Paul Grace verarbeitet in den 15 Songs viele seiner Gefühle, die er in den vergangenen Jahren durchlebt hat – Angst, Hoffnung, Lebenswille und den nötigen Humor, um die ganze Scheiße zu überstehen. Dumbell knüpfen da an, wo sie aufgehört haben. Auf ihrem vierten Longplayer bieten sie einmal mehr Power Pop, Rock und Punk. Amerikanisch geprägt. Ist zwar nicht unbedingt das, worauf ich mir täglich einen runter hole, aber kann mich als Vorspiel schon mal langsam in Stimmung bringen. Als Gast-Gitarristen wurden dann auch Bernadette von den Gee Strings und sogar Sonny Vincent ins Studio gezerrt. Das nur so am Rande, für diejenigen die auf Name-Dropping stehen. Aber mal im Ernst: „Death Ray“ ist ein ganz okayes PunkRock-Album, das mich zwar wegen Pauls Geschichte persönlich berührt, musikalisch aber nicht gerade vom Hocker reißt. Ich kann den ganzen Poser-Punk und vor allem -Rock – und Experten hören bestimmt auch noch Blues heraus – nur noch eingeschränkt hören. Für Dumbell mach ich aber manchmal eine Ausnahme. Obnoxious

neue Reviews …

| Juni 22nd, 2011

Nun, jetzt sind die letzten Besprechungen doch schon wieder ne Weile her, obwohl ich Besserung versprach. Aber hey, drauf geschissen, dafür sind hier ein paar Alben dabei, die man nicht so fix wieder vergisst.

Johnny Wolga – Punk’s Not Back
Mit dem Titel hat das Trio außem Osten auf alle Fälle recht, denn Punk war nie weg! Aber auch sonst macht die Band alles richtig. Total krass wie hoch deren Hitdichte ist. Ich meine von den zehn Songs, die sie auf die Scheibe gepackt haben sind vier absolute Smasher und die restlichen sechs Songs sind „nur“ saugut. So manche Kapelle wäre froh sie hätte wenigstens einen dieser Songs geschrieben, ohne Witz! Dementsprechend läuft „Punk’s Not Back“ ca. dreimal am Tag, was gefühlte 21 Mal zu wenig ist. Wie ihr merkt haben es mir die Bubblegum Punks total angetan und wer auf Toy Dolls steht kommt an der Gruppe nicht vorbei ohne zu merken, dass die Inselaffen vielleicht gut waren, aber von den Ossis gezeigt bekommen, wie man noch größere Hits schmiedet. Bocky

Modern Pets – s / t
Die Zeiten, in denen sich die jungen Wahlberliner mit den Briefs haben vergleichen lassen müssen sind definitiv vorbei! Ein Fakt, der sich schon auf der letzten Single „Vista Alienation“ abzeichnete. Jene ist übrigens ebenso wie die ausverkaufte Single „Killing Sounds For Rotten People“ als Bonus auf der CD enthalten sind. Klar sind auch die 12 neuen Tracks eindeutig ´77 geprägt, aber die eigene Note kommt jetzt noch deutlicher zum tragen. Macht auf mich den Eindruck, dass die Jungs auf ihren verschiedenen Touren genauso viel gelernt haben, wie sie an Arbeit in diese absolut fantastische Band gesteckt haben. Mögen andere Fanziner an dieser Band was zu mäkeln haben, so kann ich meine offene Begeisterung eigentlich nicht oft genug nach außen tragen. Modern Pets sind mit ihrem Sound und ihrer gerotzten Energie einfach nur derart auf der Höhe, wie man es nur sein kann. Mit absoluter Sicherheit ein Album, welches in 20 Jahren zu den Klassikern zählen wird. Bocky

Volxsturm – Ein kleines bißchen Wut
Richtig klasse und witzig, was sich die Skins aus Schwerin da für ihr 20. Jubiläum haben einfallen lassen. Die CD erscheint in einem Pappschuber im DVD-Format, aus dem ein Buch mit neuer CD und DVD als Beilage purzelt. Im Buch wird logischerweise das bisher Geschehene verarbeitet und langjährige Weggefährten kommen dabei zu Wort. Auf der DVD findet man unter anderem ein lustiges Videogame in dem man nen Deutschrock-Zombie töten kann. Hervorragend! Die LP ist wie bei Contra Records standesgemäß farbig und als Highlight liegt dem Vinyl ein Oi!-Band Spielkarten Quartett bei, mit dem man sich mit seinen Kumpels mal wieder wie damals messen kann. weiterlesen →

JuHa Herrenberg/Stuttgart: An international DIY Hardcore Punk Festival with three days of mixed music, party, politics, vegan/vegetarian food, workshops, sports, camping, hang out and hangover …

Do., 30.6.
La Urss (E), Kick It!, Unkind (FIN) ,Destroyed In Seconds (US)

Fr., 1.7.
Alarmstufe Gerd, Shoyu Squad, Modern Pets, Liberty Madness, Unquiet, Riot Brigade, The Estranged (US)

Sa., 2.7.
Abfukk, Nothing, Brat Pack (NL), The Toyotas, Empowerment, Ashkara (CH), Citizens Patrol (NL), Trainwreck, Poison Planet (US), Vitamin X (NL)

Website
Die Radiosendung zum Festival

3 Tages Kombi Ticket (Do. + Fr. + Sa.): 25.-
2 Tages Kombi Ticket (Fr. + Sa.): 20.-
1 Tages Ticket Do.: 6.- / Fr.: 10.- / Sa.: 13.-
Kein VVK, nur AK! Kasse: Do.: 20h / Fr.: 19h / Sa.: 17h