
Folge 513: Zu Gast war Ullah, Sänger von Auweia!
Songliste: Interpret, Titel, Album
Danstahl — Pogoradio Jingle
Harnleita — Nonstop Control — Berlins Burning
Pestpocken — Der letzte Dreck (Motherfucking Rattenpunks) — Live 21.5.2011 im AK 47 Düsseldorf
Auweia! — Eure Freiheit will ich nicht! — There’s no freedom, there’s nur Scheisse!
Projekt Chaos — Projekt Chaos — Proberaum Löwengasse 12
Aggra Makabra — Plastikweltgeschlechtsverkehr — Feuer, nicht Sand im Getriebe
Placebotox — Haast — Onnatuurlijk glad, strak en leeftijdloos
Azrael — Insanity — Rehellity
Katz Kadaver — Leichengold — Propaganda
Bible Ministries International — Radio Spot
Isolation — Unsichtbar — Mopp-Action
Außer Ich — Was übrig bleibt — Von vornherein scheiße
Dysthymie — Disintegration — Proberaum
Sekretstau — Legowelt — So wie früher
Podcast: Play in new window
| Download (55.0MB)
Einsortiert in Pogoradio-Sendungen | 2 Kommentare »
(A5, 32 Seiten, 1 Euro + Porto, www.sn-punx.de )
Das SN-Punx ist wohl eher ein kleines und relativ dünnes Fanzine, das sich auf die lokale Szene konzentriert – also auf Schwerin und Umgebung. Für mehr bietet der Inhalt aber auch kaum Ansatzpunkte. Okay, die Jungs sind mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement am SN-Punx-Label und einigen örtlichen Einrichtungen (z.B. Café Subversiv) wahrscheinlich auch zu ausgelastet, um jetzt noch das große Presse-Ding auf den Markt zu schmeißen. Und so wird das Fanzine eher dazu genutzt, dem geneigten Lesevolk einen Rundbrief mit Erlebnisberichten zu präsentieren. Natürlich nicht ganz uneigennützig wird dann schon mal mit Borderpaki eine Label-Band gefeaturt. Kann man, muss man aber nicht. Heraus gekommen ist trotzdem ein ganz nettes Interview, in dem es um Bandgeschichte, das neue Album, das Taugenix und die heimatliche Szene in Neumünster geht. Ansonsten gibt’s wie gesagt hauptsächlich Berichte von irgendwelchen Fahrten zu Festivals und Konzerten. Das reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker und solche Artikel sind sowieso ja auch höchstens mal für Leute interessant, die die Schreiber auch kennen. Dem Rest dürfte das hier so ziemlich am Arsch vorbei gehen. Ist auch alles nur so semi-lustig bis zusammenhanglos und oberflächlich. Stöfn hat allerdings mal seine Gedanken zum Thema „Was darf ein Punk-Konzert heutzutage eigentlich kosten?“ zusammengefasst und ist zu einem sehr vernünftigen Ergebnis gekommen. Das könnte ich so auch unterschreiben. Und irgendwelche Hohlbirnen, die meinen sechs Euro für vier Bands wären deutlich zu viel, können mir sowieso gestohlen bleiben. Okay, das SN-Punx-Zine ist mir zwar inhaltlich viel zu dünn – ich meine nicht den Umfang, sondern das was in den Texten vermittelt wird – und hat nach oben noch ganz viel Luft, aber ich würde mal sagen, daran kann man was ändern. An der Attitüde gibt’s rein gar nichts auszusetzen. Bitte unbedingt weiter machen. Obnoxious
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert

Folge 511: Zu Gast war Chris Scholz
Songliste: Interpret, Titel, Album
Danstahl — Pogoradio Jingle
The Dwarves — The Dwarves Are Still The Best Band Ever — The Dwarves Are Born Again
Die Kleinen Strolche — Grünes Fleisch — Demo
Die Kassierer — Älterer Herr — Habe Brille
Jugendrente — Da wo die Punks sind — Punk macht alt
Ludger — Italien — Monsignore Krusenotto
Weltraumschrott — Asphaltcowboy — Demo
… But Alive — Im Rockstadion trifft sich das schlechte Gewissen — Bis jetzt ging alles gut …
Alles in Farbe — Stimmung Konfetti — EP
Feeling B — Artig — Hea Hoa Hea Hea Hoa Hea
Razzia — Schatten über Geroldshofen — Tag ohne Schatten
EA 80 — Hausapotheke — Schweinegott
Daily Terror — Raffgier — Schmutzige Zeiten
The Regime — She’s Got Nothin’ — 2010
Podcast: Play in new window
| Download (55.1MB)
Einsortiert in Pogoradio-Sendungen | 11 Kommentare »
Am 27.5. im JUZ Mannheim:
Napoleon Dynamite – Erdkernpunx gegen alles und jeden
The Maladroits – 1a 77er Punkrock, der dir das Hirn wegbläst
Bloodstains – sauguter HC/Punk, der steil nach vorne geht
Throwing Bricks – saugeile Punk Band aus Heinsberg, zum 2. mal im Juz
The Rätz – trinkfreudiger 80er HC/Punk mit neuer 7” im Gepäck
(Der Flyer ist so scheiße, dass ich ihn hier nicht veröffentlichen konnte)
Einsortiert in Veranstaltungen | ein Kommentar »
(CD, Majorlabel)
Der Auflösung knapp von der Schippe gesprungen, den Fliehkräften des Personalkarussells getrotzt und mittlerweile nur noch zu dritt – von EA 80 ist nur noch Maul (voc/git) dabei – haben sie einen Neuanfang gewagt. Die alten Nummern wurden auf Eis gelegt und man hat sich nur auf die neuen konzentriert. Diese klingen noch eindeutig nach dem Wave-Punk von Serene Fall, insgesamt aber von den Harmonien her rockiger, jedoch ohne die gewohnten Gitarrenwände. Vom Sound kommen sie deutlich moderner daher. Natürlich schürfen sie inhaltlich weiterhin in den Abgründen der menschlichen Existenz und es ist genau dieser Tiefgang, der die Band so abhebt von vielen anderen. Die Kombination von Wave und Punk ist zwar nicht neu, aber zurzeit eher wenig verbreitet und daher erfrischend untrendy. Wegen dem wunderbaren Refrain ist mein Favorit auf der CD die Nummer 5 „Such A Strange… (Day)“. 13 Tracks, 67 Minuten. Flo
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert
Als der liebe Bernd von Puke Music mit den Arbeitslosen Bauarbeitern ne Kapelle veröffentlichte, deren Musik und Humor ich so gar nicht verstand, dachte ich mir da muss ne zwischenmenschliche Beziehung zwischen ihm und der Bandmitglieder bestehen, sonst würde man so etwas nicht freiwillig veröffentlichen. Mit Abbruch geht es mir da genau so, denn was diese Band verzapft ist wirklich grauenhaft. Optisch gibt sich die Gruppe als Punks und musikalisch könnte das die schräge Version von PUR sein. Keine Ahnung, was sich Bernd beim unterstützen dieser CD dachte. Bocky
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert
Agressive Punk Produktionen, das Label, das an den Start ging, um den Deutschpunk zu retten, veröffentlichte vor rund einem Monat dieses neue Album. Obwohl ich kein großer Deutschpunk-Fan bin, so faszinierend finde ich bspw. diverse Alben von Toxoplasma oder Canal Terror, VKJ, Schleimkeim, Razzia oder Chaos Z und wie sie alle heißen. Was Fahnenflucht betrifft muss ich gestehen, dass mir der Hardcore-Anteil zu trocken ist und der Metal-Anteil zu dominant. Gehe aber mal davon aus, dass die Deutschpunk-Gemeinde sich gerade ein zweites Loch in den Kopf freut! Bocky
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert
(7“, Papagájuv Hlasatel Records)
Punkrock aus Prag. Die Band feiert mit dieser 7” ihr 10-jähriges Bestehen. Die Platte ist dementsprechend schick aufgemacht: Papphülle, feines Artwork, doppelseitiges Hochglanz-Poster (mit allen Texten – auch in englischer Übersetzung – auf der Rückseite), limitiert und handnummeriert. Laut eigener Ansage machen sie 77er Punk. Ich würde da aber schon noch einen gehörigen Schlag Asphalt mit drauflegen. Alles sehr hymnisch und melodisch. Die Refrains laden zum Mitgrölen ein – so man denn des Tschechischen mächtig ist. Ansonsten kann man aber immer noch so tun als ob … Geht so Richtung Klasse Kriminale. Haut mich jetzt zwar nicht unbedingt vom Hocker, aber mir gefällt’s ganz gut. Die Jungs würde ich gerne mal live sehen. Sechs Songs und nach kurzweiligen elf Minuten ist alles vorbei. Repeat. Obnoxious
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert
(7“, Salon Alter Hammer, Kidnap Music, Dense Waves)
Da hat wohl jemand mal eine Scheibe von Trend im Schrank. Und von Fehlfarben. Kein Fehler! Love Academy – bescheuerter Bandname – machen ziemlich geile Mucke. Minimal-Punk trifft auf die Punk-Vorreiter der NDW. Trotzdem absolut am Puls der Zeit. Auch textlich. Ich kann darauf ganz gut. Geile Sache – kann ich nicht genug von bekommen. Alle Songs kann man sich online zur Probe hören. Ihr wisst schon wo. Aber das ist ganz klar kein Ersatz, denn die 7“ ist nicht nur musikalisch erste Sahne, sondern bietet auch rein optisch absoluten Genuss. Für die Sammler: Jungfräulichweißes Vinyl, komplett weißes Label ohne Beschriftung, serviert im Klarsicht-Plastik-Cover mit tricky Gestaltung plus Downloadcode. Was gibt es Besseres? Nichts. Zumindest für Indie-Punks. Alle drei Daumen hoch!!! Obnoxious
Einsortiert in Reviews | Kommentare deaktiviert